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HABICHTSWALDKLINIK
Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe
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Eiweiß
und Fett
in der Ernährung ©
weniger ist
mehr.....
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Ernährung!
Ernährung
(als Themeneinführung)
Abnehmen,
Ballaststoffe,
Blähungen,
Durchfall,
Eiweiß und Fett,
Ernährung bei Kopfschmerzen,
Fasten,
Fettsäuren,
Fruktoseintoleranz,
Glutenunverträglichkeit,
Heilfasten nach Buchinger,
Histaminintoleranz,
Laktoseintoleranz,
Orthorexie,
Pilze im Darm,
Verdauungsbeschwerden,
Verstopfung,
Vollkornbrot,
Zucker |
Oft wird im
Rahmen einer Stuhluntersuchung ein erhöhter Stuhl-pH
und/oder
Vermehrung von
Fäulnisbakterien im Darm entdeckt. Kein Grund zur Panik. Aber
diese Keime können Stoffe bilden, die Ihren Körper belasten.
Was sich hinter diesem Befund verbirgt und was Sie selbst – neben den
von Ihrem Therapeuten empfohlenen Maßnahmen - auf einfache Weise dagegen tun
können, dabei sollen Ihnen diese Hinweise helfen
Eiweiß und Fett? - Was Darmmikroben mögen...
Die Bakterien
der körpereigenen Darmflora
schützen uns neben Darmschleimhaut und
Immunabwehr vor den vielen potenziellen Schadstoffen, die
tagtäglich in unseren Darm gelangen.
Diese Aufgabe kann aber nur
eine intakte Darmflora übernehmen. Und das hängt in entscheidendem Maße von
unserer Ernährung ab.
Die
Darmbakterien verwerten dabei – neben Zellresten der Darmschleimhaut - die
für den Menschen unverdaulichen Nahrungsbestandteile. Das sind v.a. die so
genannten
Ballaststoffe.
Aus diesen
Ballaststoffen
bildet die Darmflora
Fettsäuren:
Essigsäure, Buttersäure und Propionsäure sind bakteriellen
Ursprungs, außerdem Milchsäure, die zwar keine
Fettsäure
ist, aber aus dem
bakteriellem Stoffwechsel stammt.
All diese Säuren haben wichtige Funktionen: Sie sind Nahrung für die
Darmschleimhaut, regen die Durchblutung der Darmwand an, fördern die
Darmtätigkeit und sie sorgen für ein leicht saures Milieu im Dickdarm. Diese
Ansäuerung unterdrückt die Ansiedlung und das Wachstum von unerwünschten
Fäulniskeimen. Deren Stunde schlägt bei einem Überangebot von Eiweiß und
Fett im Darm. Die Folge sind vermehrte mikrobielle Gasbildung (Blähungen!)
sowie die Produktion diverser Schadstoffe (Ammoniak,
Histamin
etc.). Einige
Fäulniskeime können sogar krebserregende Substanzen bilden.   
Eiweiß und
Fett: weniger ist mehr
Eiweiß
und Fett sind wichtige Nahrungsbestandteile, auf die der Körper angewiesen ist.
Meist essen wir jedoch mehr davon als notwendig wäre. Der „Überschuss“ führt
dann zu den oben genannten Folgen.
Eiweiß-
und fettreduzierte Kost heißt aber nicht zwangsläufig, dass Sie nun kaum mehr
etwas essen dürfen. Sie sollten nur folgendes beachten:
•
Nicht mehr
als 3 mal in der Woche (mageres) Fleisch oder Fisch essen
•
Wenn schon
Fleisch, dann mageres (z.B. Pute, Huhn)
wählen
•
Statt fettreicher Wurst
(Salami, Streichwurst) Schinken ohne Rand,
Geflügelwurst
•
Zum Dünsten
kalt gepresste, nicht
raffinierte Pflanzenöle (z.B. Lein-, Raps-, Olivenöl)
•
Vollkorn- statt Weißmehlprodukte verzehren
•
Statt Butter
Margarine mit hohem Gehalt an naturbelassenen Pflanzenölen
•
Fettarme
Milchprodukte (< 30% Fett, z.B. Frischkäse) statt fettreichen Käse
(z.B.
Schnitt- und Hartkäse)
•
Essen Sie
viel Frisches (täglich Salate, Gemüse, Obst)
•
Garen Sie
schonend und mit wenig Fett (Dünsten, Dämpfen, Garen in der
Folie)
Kleine
Nahrungsmittelauswahl für gesunde
Ernährung
Als kleine
Hilfe nachfolgend eine Übersicht von empfehlenswerten (J)
und nicht empfehlenswerten (L)
Nahrungsmitteln:
| |
J |
L |
| Fleisch und Wurst |
Huhn, Pute,
Wild
Max. 3 x Fleisch pro Woche
Fettarme
Wurst (Schinken ohne Fettrand, Corned beef, Geflügelwurst) |
Schwein, Speck,
Ente, Gans
Fette Wurst (Brat-,
Brüh-, Streichwurst, Salami) |
| Fisch |
Forelle,
Kabeljau, Rotbarsch, Scholle, Seelachs (2-3x pro Woche) |
Aal, Karpfen,
Ölsardinen, Schalen- und Krustentiere |
| Fette und Öle |
Butter,
hochwertige Margarine und Speiseöle pflanzlicher Herkunft, sparsam
verwenden! |
Schweineschmalz,
Mayonnaise, Remoulade, Kokos- und Palmfett |
| Eier |
Max. 1-2 Eier pro
Woche |
Fettreiche
Eierspeisen |
| Milchprodukte |
Fettarme
Milchprodukte (fettarme Milch, Magerquark und –joghurt)
Käse bis max. 30 % Fettgehalt |
Vollmilch, Sahne, Sahnequark
Käse über 30 % Fettgehalt
|
| Gemüse, Salate |
Reichlich essen!
Dressings mit kalt gepressten Ölen
|
Salatdressings
mit Mayonnaise |
| Kartoffeln |
Pellkartoffeln,
Kartoffelpüree |
Pommes frites,
Bratkartoffeln, Chips |
| Obst |
Reichlich essen! |
|
| Getreideprodukte |
Vorzugsweise
Vollkornprodukte |
Weißmehlprodukte
(helles Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck) |
| Süßigkeiten |
Möglichst meiden! |
Schokolade,
Pralinen, Torten etc. |
| Zubereitung |
Dünsten, dämpfen,
kochen |
Frittieren,
braten |
Sie sehen,
auch so ist noch eine genussreiche Ernährung möglich. Und den Genuss am Essen
möchten wir Ihnen nicht nehmen.
Haben Sie noch Fragen?
Hier erhalten Sie weitere
Auskunft:
schmiedel@habichtswaldklinik.de,
www.enterosan.de; Andreas.Rueffer@Labor-LS.de
| Wir bedanken
uns ganz herzlich beim Labor enterosan in Bad Boklet für die
Überlassung dieses Beitrags!
www.enterosan.de
|
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
©
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin
(Univ. Mailand).

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- von Abnehmen bis Zöliakie -
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Aktualisiert:
August 2010
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